Die Stalingrader Schlacht

 

Wenn man vom historischen Wert der Stalingrader Schlacht für das moderne Ruβland spricht, so lässt es sich zu erwähnen, dass die Geschichte von Sowjetunion ein untrennbarer Teil der historischen Entwicklung der Russischen Föderation ist. Obwohl die Sowjetunion aus der politischen Weltkarte verschwunden ist, wird aber die Heldentat der Millionen sowjetischen Soldaten, die die Welt vom Faschismus befreit haben, nie aus dem Gedächtnis ihres dankbaren Nachwuchs verdrängt.

In Rußland gab es immer Städte, die im historischen Lauf eine Schlüsselrolle spielten. Eine dieser Städte ist Stalingrad. Diese Stadt ist zum Symbol der Qual und Leid, zum Symbol der unübertroffenen Mut des Sowjetvolkes geworden.

Die Stalingrader Schlacht gehört zu den größten Gefechten des Großen Vaterländischen Krieges 1941-1945. Das war der Krieg der Sowjetunion gegen Deutschland und seiner Allierten (Ungarn, Italien, Rumänien und Finnland). Der Große Vaterländische Krieg ist ein wichtiger Teil des 2.Weltkrieges. Die Stalingrader Schlacht dauerte 200 Tage und Nächte (vom 17.Juli 1942 bis zum 2.Februar 1943) unter ständig steigerter Anspannung aller Kräfte der beiden Gegner. Man teilt die Stalingrader Schlacht relativ in 2 Perioden: eine Verteidigungsperiode (vom 17.Juli bis zum 18.November) und eine angreifende (vom 19.November bis zum 2.Februar).

Die Nachricht über den Anfang des Großen Vaterländischen Krieges kam in Stalingrad wie auch in andere Städte der UdSSR am 22.Juni 1941. Schon am Abend wurden alle Stalingrader Kriegskomissariate mit Freiwilligen überfüllt, die sich für Verteidigung seines Vaterlandes anwerben lassen wollten.

Zum Kriegsabbruch setzten sich sowjetische Streitskräfte aus der Roten Armee (Landstreitskräfte), aus Luftkräften und aus Kriegsmarine zusammen. Deutschland hatte damals die modernen Streitskräfte – Wehrmacht, die schon wesentliche Kampferfahrungen infolge der Eroberung von Westeuropa besaßen. Wehrmacht schloß in sich Landstreitskräfte, Luftwaffe und Kriegsmarine ein.

Schon seit den 1. Kriegstagen war Stalingrad zu einem der größten Arsenallager im Südosten der UdSSR geworden. Stalingrader Betriebe produzierten und reparierten Panzer, Artilleriegeschützte, Kriegs-, und Hilfsschiffe, Granatenwerfer, Maschinenpistolen und andere Bewaffnung.

In Stalingrad waren auch einige Volkswehrtruppenteile ausgestellt. Die Stadt wurde noch zu einem großen Lasaretzentrum.

Am 23.Oktober 1941 war das Stalingrader Stadtliche Verteidigungskomitee gegründet, der eine bedeutende Rolle bei der Koordinierung der zivilen Handlungen und Kampfhandlungen spielte.

Die Pläne des deutschen Oberkommandos verfolgten das Ziel, sowjetische Truppen im Süden vernichtend zu schlagen, die Kaukasus Erdölrevier, die reichen landschaftlichen Gebiete von Don und Kuban zu erobern, und solche Kommunikationen zu verletzen, die das Zentrum des Landes mit Kaukasus verbanden. Dazu auch bezweckten sie günstige Bedingungen für den siegesreichen Kriegsausgang zu schaffen.

 

 

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